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ETF 2025 – Vereinswettkampf Aktive

Mit einer zehnköpfigen, motivierten Gruppe, bestehend aus sechs Turnern und vier Turnerinnen, reisten wir zum Eidgenössischen Turnfest 2025 nach Lausanne. Unsere Reise begann frühmorgens mit einer langen Zugfahrt in die Romandie, die wir mit einem reichhaltigen Brunch verkürzten. Alle hatte etwas Leckeres beigesteuert – ein perfekter Start in ein sportliches Wochenende.

Den Auftakt machte die Pendelstafette in Chavannes. Die Zeit war sehr gut und spiegelte das Trainingsniveau wider. Leider verhinderten zwei Fehlstarts eine entsprechend hohe Note. Schade, aber auch das gehört zum Wettkampfsport.

Der zweite Wettkampfteil fand in Vidy bei sengender Hitze statt. Auf dem Programm standen die 800 m und das Kugelstossen. Die 800m Gruppe zeigte beeindruckende Leistungen: Trotz Schmerzen lief Fabian starke 2:09 min, und Moni, die kurzfristig eingesprungen war, erreichte mit 2:53 min eine Note über 8,0. Chapeau! Ein herzliches Dankeschön geht an die Fitnessriege, die sich entlang der Laufbahn verteilte und unsere Läuferin und Läufer mit vollem Einsatz anfeuerte. Genau so soll Turnsport sein: lautstark, leidenschaftlich und gemeinsam. Im Kugelstossen überzeugten unsere Stösser:innen mit einer starken Teamnote von 8,21. Besonders erwähnenswert ist, dass Matthias endlich wieder die 12-Meter-Marke durchbrach und Anina mit 7,97 Metern eine neue persönliche Bestleistung erzielte – ganze 90 Zentimeter weiter als bei der LMM einen Monat zuvor.

Für den dritten Wettkampfteil teilte sich das Team auf. Die Werfer:innen kehrten nach Chavannes zurück, während das Weitsprungteam nach dem 800 m Lauf nur 30 Minuten Erholung vor dem Weitsprung hatte. Doch nicht alle konnten antreten: Fabians Achillessehne liess keinen Weitsprung mehr zu. Spontan sprang Moni ein und verbesserte sich um starke 21 cm gegenüber der LMM-Vorrunde in Teufen. Danke Moni, für deine Flexibilität, und herzlichen Glückwunsch zur persönlichen Bestleistung! Auch im Weitwurf wurden beachtliche Ergebnisse erzielt: Anna warf den Stab 31,75 Meter weit, Dänu sogar 55,07 Meter. Beide trugen so entscheidend zur Endnote bei.

Mit einer Schlussnote von 23,24 schlossen wir das Turnfest sportlich ab – überhitzt und erschöpft, aber dennoch stolz. Das Beste kam danach: Zur Abkühlung sprangen wir direkt in den Genfersee, bevor wir unsere Unterkunft bezogen und das Festgelände aufsuchten. Die Lage direkt am See war traumhaft. Wir feierten, lachten und tanzten gemeinsam bis spät in die Nacht. Es war eine ausgelassene, freudvolle Stimmung – genau so, wie ein Eidgenössisches Turnfest sein sollte.

Der Besuch der Schlussfeier am Sonntag bildete den würdigen Abschluss eines rundum gelungenen Wochenendes. Es war mir eine grosse Freude, mit dieser tollen, engagierten und unkomplizierten Gruppe ein unvergessliches Eidgenössisches Turnfest erleben zu dürfen. Danke euch allen – auf viele weitere gemeinsame Turnerlebnisse.